Getestet: Cinestill 800Tungsten Film

Fotosession mit calendula auf cinestill in Leipzig 11/2016

Fotosession mit calendula auf cinestill in Leipzig 11/2016

Er lag schon einige Zeit bei mir im Kühlschrank und jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit diesen neuen Film über den schon recht viel geschrieben wurde selbst zu testen. Die Erwartungen waren groß, so soll er erstmals das 35mm Aufnahmematerial der Hollywoodstudios in eine handelsübliche Kleinbildpatrone bringen und damit:

  • Neueste Emulsionstechnologie (Hohe Empfindlichkeit & kleines Korn)
  • Einen echten Kunstlichtfilm mit ISO 800
  • Optimierte Eigenschaften für die Hybridverarbeitung (=Negativscan+ Digitale Endverarbeitung)

Dies machte mich sehr gespannt. In zwei Shootings in gemischten bis herausfordernden Lichtverhältnissen konnte der Film in einer Nikon F3 mit Nikkor 1,4/50 und SIGMA 3,5/14 zeigen ob er die hohen Erwartungen erfüllt. Dabei habe ich die mittenbetonte Messung der F3 nicht alterniert und den Film im Fachlabor FotoGörner in Dresden als C41 verarbeiten lassen. Die Bewertung beruhen auf Standardscans und 10×15 Prints. Für eine vertiefte Betrachtung werde ich noch einmal optische Abzüge sowie optimierte Scans herstellen.

Die Ergebnisse:

  1. Fotografieren mit dem Wissen, Kinofilm zu belichten macht großen Spass!
  2. Es wird durch LED und Energiesparlampen immer schwerer, echte Glühlichtbeleuchtung 3200K zu finden!
  3. Schärfe und Überblendverhalten sind beindruckend
  4. ISO500 ist wohl geeigneter die beworbene Eigenschaft der durchgezeichneten Schatten im Standard C41 Prozess wirklich zu erreichen.

    Vernissage von Michael Kral im Secret Desire in Dresden auf cinestill 11/2016

    Vernissage von Michael Kral im Secret Desire in Dresden auf cinestill 11/2016

Letzter Versuch: Ilfochrome direkt

Mentor & Sinar einträchtig im Studio

Mentor & Sinar einträchtig im Studio

Seit 20 Jahren versuche ich immer mal wieder diese Technik durch Direktbelichtung des Umkehrmaterials (welches ursprünglich mal zur Ausbelichtung von Dias erfunden wurde) in der Plattenkamera lebendig zu halten. Vor 5 Jahren wurde das Verfahren von Ilford eingestellt und keine Papiere und Verarbeitungschemie mehr hergestellt. Jetzt also der letzte Versuch mit altem Papier und einem bislang nicht angerissenem Chemiekit P30 direkte Farbunikate herzustellen. Stand mir bisher hierfür nur meine

Es ist angerührt

Es ist angerührt

eigene 13x18cm Mentor mit Porträtobjektiv zur Verfügung habe ich für diesen Versuch erstmals eine 8×10“ (20x25cm) Sinar mit 240mm Normalbrennweite von Jürgen Jeibmann gestellt bekommen … Danke schon mal vorab! In den nächsten Tagen hoffe ich hier erste Ergebnisse präsentieren zu können… seid gespannt!

22.08. UPDATE!
Ja es entstehen Bilder! Die 1991 abgelaufene Papiercharge bringt leider keine Ergebnisse mehr! Nun liegt die Hoffnung auf 2010 abgelaufenem Papier welches bei den gestrign Tests mit extrem geringer Empfindlichkeit (f8 bei 2sec in praller Sonne) trotzdem noch farbige Bilder erzeugte.

02.09. UPDATE!

Mattscheibenträger

Es war ein erhebendes Gefühl diese Schild abzuknoten! „Mattscheibenträger“

Nach 4 Bildversuchen für die Ausstellung Duell-Duett war der Vorrat an 8×10″ Material aufgebracht, jedoch mein Enthusiasmus noch nicht! FotoGörner gibt mir nun die Möglichkeit auch die letzten 13 Blätter 18x24cm zu belichten. Hierzu habe ich eine fabrikneue Mentor Panorama zur Verfügung gestellt bekommen, welche heute erstmals aus Ihrer Originalverpackung entnommen und aufgebaut wurde!

04.11. UPDATE!

OVER & OUT! Die letzten Bögen 18x24cm sind belichtet! Die letzten Tropfen Chemie werde ich noch in einigen 13x18cm Versuchen verbrauchen und dann wird dieses Verfahren wohl auch bei mir Geschichte sein! Leider war der Prozess nicht mehr wirklich definiert zu kontrollieren und so blieben die letzten Aufnahmen alle konzeptioneller/experimenteller Art aber waren eine tolle Erfahrung zu erkennen, wie in den Anfangsjahren der Fotografie bei der Bildentstehung jeder einzelnen Platte mitgefiebert wurde. Das Arbeiten mit der Fachkamera zeigte mir einmal mehr, wie sich die Zeitgenössische Fotografie mit der Limits der parallelen optischen Bank abgefunden hat ohne das Gesamtpotenzial von Shift und Tilt bei der Bildgestaltung je erkennen zu dürfen!

Analog durch 2016!

Die Jahreswende ist immer ein guter Zeitpunkt inne zu halten, zu schauen, was sich verändert, und selbst Pläne fürs neue Jahr zu machen. Das Umschauen hat mich beim Blick auf zwei bekannte Hersteller fotografischer Materialien besonders gefreut.

  • Bei KODAK ist es das Bekenntnis zum modernen 35mm Cinefilm, welches auch jedem Kleinbildfotografen zugute kommt. Als cinestill 800 gibt es eine Emulsion, die bei Lampenlicht eine nie vorher da gewesene Empfindlichkeitsspanne von 200-3200 ISO bietet und vom Schichträger her für den Durchlichtscan optimiert wurde… Ich bin gespannt auf erste eigene Ergebnisse, die ich hier vorstellen werde. Um dem analogen Engagement noch Einen drauf zu setzen stellte das Unternehmen auf der CES die erste neue SUPER8 Kamera seit 35 Jahre vor! Respekt!
  • Bei FOMA aus Tschechien freut es mich, dass Sie nicht einfach dem Trend der anderen Herstellern folgen und die Preise für Filme und Fotopapier hochschnellen lassen. Zudem kann ich nun auch persönlich bestätigen, das Onlineeinkäufe im Nachbarland gut funktionieren und die bestellet Ware schnell und gut verpackt geliefert wird.

Im eigenen Schaffen bildet die Mitarbeit im Forum für Zeitgenössische Fotografie, welches sich zuletzt auf der Dresdner Künstlermesse öffentlichkeitswirksam präsentierte, einen wichtigen Schwerpunkt.

360° Blick im Atelier Dresden Friedrichstadt

360° Blick im Atelier Dresden Friedrichstadt

Des Weiteren möchte ich im eigenen Atelier noch einmal intensiv fotografieren, bevor dieser lieb gewonnene Platz vielleicht ab 2017 einer schicken Wohnbebauung weichen muß! Weswegen es sich weiter lohnt, der analogen Fotografie treu zu bleiben laß ich jetzt mal im Wartezimmer in einer GEO vom vergangenen Sommer der die folgenden Zitate entnommen sind:

Das Digitalzeitalter hat die Fotografie von jeder Erdenschwere befreit. Fotos sind keine Dinge mehr sondern nur noch gewichts- und nahezu kostenlose Datenpakete…

Beim World Press Photo Award …musste die Jury im Juli 2015 jedes fünfte Foto ablehnen weil es offensichtlich manipuliert war

Wenn Archeologen uns in Zukunft einmal ausgraben werden sie ab den Jahr 2004 nichts mehr finden, denn dass ist das Jahr ab dem wir alles ins Digitale verfrachteten.

Wie Fast Food Slow Food hervor brachte könnte Slow Photography eine Schule des Sehens werden, der Bildkompetenz, der bewussten visuellen Wahrnehmung

Killt die Digitalisierung die Aktfotografie?

Irgendwie schwante es mir schon seit ein paar Jahren und nun wird es immer deutlicher. Ein wichtiges Kunstgenre der Menschheit erfährt seine nächste Evolution. Nach einem Boom in den 1990er Jahren wo Darstellungen, die in weiten Teilen der Welt als pornografisch galten, die Galerien und Kunsthallen füllten begann sich zur Jahrtausendwende  der unbekleidete Körper aus der zeitgenössischen Hochkunst zu verabschieden. Dafür wird der, zu dieser Zeit einsetzende, Internetboom in Privathaushalten zu einem beachtlichen Teil auf die Verfügbarkeit von erotischem Bildmaterial zurückgeführt. Für den Fotografen stellten sich jetzt Fragen:

  • Was will ich mit meinen Bildern noch aussagen und
  • was will ich im Betrachter evozieren und
  • wie präsentiere ich die Ergebnisse, damit diese sich nicht im Netz verselbständigen.

Jetzt, 10 Jahre später, bietet sich folgendes Bild: Das Netz ist voll von Bildersammlungen jeder Qualität, jedoch sieht man nahezu keinen Akt mehr ausgestellt an einer Galeriewand oder in Bildbänden, die in normalen Buchhandlungen angeboten werden. Einen konsequenten, diesen Text letztendlich herausfordernden, Schritt ging der US Playboy, der ab dem kommenden März keine Aktfotostrecken mehr veröffentlicht:

„Heute reicht ein Mausklick, um sich jeden nur vorstellbaren sexuellen Akt im Internet herunterzuladen“, Scott Flanders CEO Playboy

Marilyn Monroe im ersten Playboy 1953

Marilyn Monroe im ersten Playboy 1953

Besonders interessant in diesem Zusammenhang sind die Fragen die nicht nicht nur ein Model an mich als Fotografen stellte: „Können wir auch ein paar Bilder wie im Playboy machen?“ Damit hat das Medium offensichtlich eine Bildästhetik geprägt, die vielen Menschen als angenehm und schön gilt. Durch die Digitalisierung unseres Bildkonsums wurde möglicherweise etwas intimes, inspirierendes der Beliebigkeit geopfert oder aus Angst vor Blosstellung gleich gar nicht mehr in den individuellen Möglichkeitsrahmen der Ausdrucksformen von Fotografen und deren Modellen aufgenommen. Ich bin gespannt auf die nächsten Jahre!

Ein Bild an der Wand…

… ist irgendwie ganz anders als unsere inzwischen übliche Betrachtung am selbstleuchtenden Bildschirm. Fotografen haben schon immer Leuchttische zur Qualitätskontrolle genutzt, jedoch kamen die fertigen Bilder immer an die Wand und lebten von und mit den unterschiedlichen Beleuchtungssituationen (In diesem Fall beim Sonnenaufgang gestern Morgen) Dieses und 98 weitere Bilder gibt es ab heute Abend in der Benefitzausstellung zu Gunsten des Forums für Zeitgenössische Fotografie im Kunsthaus Raskolnikow in Dresden zu sehen und am 25.09. zu ersteigern! bildanderwand

Analog ist das neue Bio?!

Von einem Freund wurde ich letztens auf ein Buch diesen Titels gestoßen und gefragt, was ich denn davon halte. Ich muss gestehen ich hab es nicht nicht ganz gelesen möchte hier nur zwei Positionen diskutieren die der Autor André Wilkens explizit zum Thema Fotografie aufstellte:

  1. Digitales Fotografiern beraubt uns unserer kuratierten Fotoalben… dem kann ich nur teilweise zustimmen, da ich auch schon aus den 90gern stapelweise halbsortierte Bilder habe …zustimmen kann ich jedoch der Position das private Bilder nur in privaten Archiven aufzubewahren, und die Schönsten von diesen auszubelichten und aufzuhängen sind … für mich hat dies den ganz praktischen Hintergrund, dass ich schon so oft Bilder auf fremden Bildschirmen gesehen habe die in Farbigkeit Helligkeit und Kontrast ganz anders gedacht waren. (Was möglicherweise auch fürs Beitragsbild zutrifft)
  2. Die Zweite Position bezieht sich auf die derzeitige Selfie-Inflation wo die Form, mit wem ich wo drauf zu sehen bin, dem Autor nach wichtiger wird als der Inhalt der Begebenheit und der vertanen Chance hier Wichtiges (mit Obama oder dem Papst) zu klären statt Fotos zu schießen. Die Beobachtung halte ich dahingehend für korrekt, dass ich letztens einen bildenden Künstler sah, der direkt nach dem Aufbau seiner Ausstellung das Galeriesetting unter dem Aspekt fotografierte, es im Internet visuell anspruchsvoll in Szene (extended Selfie) zu setzen. Die menschlichen Besucher seiner Ausstellung schienen ihm nicht ganz so wichtig zu sein. Wäre analoge Fotografie so einfach zu handhaben und zu verbreiten gewesen, wäre es meiner Meinung nach nicht anders gekommen.

Aber vielleicht geht es bei Allem ja eigentlich um Innehalten und Entschleunigen. Dies ist bei analoger Fotografie systemisch bedingt und von mir geliebt, Wie bei den schwarz-weiß Fotoshootings für meinen 2016er Kalender Sandsteinakt in den vergangenen Wochen!

Wartturm Neue Ostwand | Nikon F3 | SIGMA 14mm/3.5 | Agfapan 100

Wartturm Neue Ostwand | Nikon F3 | SIGMA 14mm/3.5 | Agfapan 100

Der NAHSEHER erblickt das Licht der Welt!

SDIM4169Manche Ideen brauchen über 15 Jahre bis sie realisiert werden! Hierzu gehört die Bilderradio Idee des NAHSEHERS! Zur Ausstellungseröffnung Berührungen von Johann und Michael Kral war das erste Funktionsmodell in der Blauen Fabrik zu sehen. Er zeigt aktuell vier Bilder kombiniert mit zwei vierminütigen Interviews mit den beiden Künstlern! Im Begleittext ist zu lesen:

Bilderradio war eine Dresdner Medieninitiative in den 1990er Jahren, die realisierte, dass wir sehr viel über Sprache kommunizieren, doch durch die Ubiquität des Fernsehens zu jedem Inhalt Illustration wünschen. Jedoch stellt die Produktion attraktiver Videos/Fernsehinhalte auch für den (ambitionierten) Laien eine sehr große Herausforderung dar, die oft mit unbefriedigenden Ergebnissen endet. Zu dieser Zeit gab es erste rudimentäre Streamingmöglichkeiten über das Netz, was einem bebilderten Radio entgegen kam. Inzwischen ist die digitale Medienproduktion und Distribution auf vernetzten Computern Standard. Content und Hersteller teilen die Ergebnisse jedoch gewollt oder ungewollt mit allen Anderen im Netzwerk und das Medienprodukt verliert seine Einzigartigkeit als auch die Kontrollmöglichkeit über weitere Verbreitung und Speicherung. Der Nahseher zeigt, dass auch 2015 eine voll diskrete audiovisuelle Produktion ohne Einsatz von Computern und auf diesen gespeicherten Bild- und Toninformationen möglich ist, die nur an dem Ort verfügbar ist wo sie auch intendiert ist. Viel Vergnügen bei 4 Bildern und 2x 4 Minuten Interview mit den Künstlern der Ausstellung!

Für die Techies: Kamera: Polaroid 635 | Film: Impossible | Recorder: YAMAHA MD4s | Nahseher: VERO CONSTRUC

Überlagerte SW Filme …führen zu guten Blogs!

Auf der Suche nach Tipps zur Belichtung und Verarbeitung von alten mir zugeflogenen Schwarzweißfilmen, die ihr Haltbarkeitsdatum schon lange überschritten haben hier im Kern 3 Ergebnisse:

  1. Je moderner die Technologie umso schneller der Verfall d.H. Flachkristallfilme (Delta, TMax) halten schlechter als Normale SW Filme (APX, FP4)
  2. Klassische Hersteller (Ilford, Fuji, Kodak, Agfa, ORWO) halten besser als neue Retrofilme und chinesische oder osteuropäische Noname Filme deren Trägermaterial spröde wird oder schnell verschleiert.
  3. Je höher die Empfindlichkeit desto schneller gibt es Qualitätseinbußen die man vermutlich durch Überbelichtung und etwas verlängerter Entwicklungszeit kompensieren kann.

Damit werde ich es jetzt mal probieren und den 20 Jahre alten HP5plus heute mit ISO 200 belichten und das Labor bitten, diesen als ISO 800 gepusht zu entwickeln.
Ergebnis: Der Kontrastumfang ist geringer und die Körnigkeit gröber… letzterer Effekt ist bei vielen Schwarzweißbildern gewollt und ersteres lässt sich entweder im Labor durch Papier mit harter Gradiation (4-5) ausgleichen bzw. in der hybriden Weiterverarbeitung beim scannen durch Kontrastanhebung ausgleichen.

Bei dieser Recherche bin ich auf zwei Blogkollegen gestoßen, die ich sehr gern empfehle:

Bericht aus der Kameramanufaktur

Blick durch Kontrollfenster in die Manufaktur

Blick durch Kontrollfenster in die Manufaktur

Am 24.01. war es soweit. Um 16 Uhr nahm die mit: Nahsprecher, Herstellungsüberwachungsfenster, Dialogannahme, Lauflichtanzeige und Aussenübertragung ausgestattete Manufaktur auf einer Fläche von 0,4 qm in der Mitte des Galerieraums die Produktion der Mattscheibenreflexspringkamera Recesky auf. Nach einem reibungslosen Start gab es nach 30 Minuten den ersten Rückschlag: Die Welle des Filmzählwerkes war in der Lieferung des Prototyps nicht enthalten. Erst in der Pause konnte dieses Einzelteil aus dem Serienmodell 002 nachgeliefert werden. Beim Zusammenbau des Pendelverschlusses werden drei feinmechanische Federn verbaut deren Spannung korrekt eingestellt werden muss, um einen gleichmäßigen Verschlussablauf zu gewährleisten. Hier kam unsere angelernte Fachkraft (Facharbeiter für elektronische Bauelemente mit Abitur) ganz schön ins schwitzen! Danach ging es locker weiter. Mit einiger Überwindung wurden im Bauplan beschriebene Presspassungen bei der Gehäusemontage umgesetzt! Trotz Einahme geistiger Getränke konnte abschließend das optische System korrekt montiert werden und der Zeitplan gehalten werden! 18:45 wurde die Recesky dann an der Geräteausgabe herausgereicht und von den Schaulustigen begutachtet.

Mit Spannung wurde dann die Entwicklung des ersten Films erwartet und Heute gibt es nun erste Ergebnisse!

  1. Die Kamera fotografiert und ist lichtdicht!
  2. Der Verschluss bietet eine hinreichend kurze Belichtungszeit für Fotos aus der Hand
  3. Die Kamera braucht helle Aussenbedingungen für gute Fotos (min. 200 ISO Film)
  4. Der Pendelverschluss hat konstruktionsbedingt Nachteile gegenüber einem Schlitz- bzw. Zentralverschluss
  5. Es macht Spass ganz ohne digitale Technik authentische Abbilder zu erzeugen!
Waldschlösschenbrücke im Schneesturm (27.01.14)

Waldschlösschenbrücke im Schneesturm (27.01.14)

150 Jahre Kameras aus Dresden – 24.01.14: Eröffnung der kleinsten Manufaktur

Dresdens Erste Zweiäugige Spiegelreflexkamera (1931)

Dresdens Erste Zweiäugige Spiegelreflexkamera (1931)

Auf Dresdner-Kameras.de kann man lesen, dass die Kameraherstellung in meiner Heimatstadt bis ins Jahr 1839 zurück reicht… 2014 ist nach meinem Wissen allein das Unternehmen Kamera Werk Dresden GmbH geblieben, welches die bekannte analoge Panoramakamera NOBLEX herstellt. Zweiäugige Spiegelreflexkameras spielten in der Dresdner Kamerageschichte eine untergeordnete Rolle. Altiflex und Weltaflex waren da noch die bekannteren. Nie erreichten diese Modelle den Ruhm von Rolleiflex und Rolleicord… Dies wird nun anders! Am 24. Januar eröffnet 16 Uhr die kleinste Kameramanufaktur der Stadt in der Galerie Kunst und Eros auf der Hauptstraße 15! Bis zur Schließung der Galerie um 19 Uhr entsteht hier nach über 50 Jahren Produktionspause in Dresden eine zweiäugige Spiegelreflexkamera der Marke RECESKY. Alle Interessierten sind eingeladen, die Manufaktur in Aktion zu erleben und haben dabei letztmalig die Möglichkeit die Ausstellung Erotischer Advent zu besichtigen, die Tags darauf schließt!

PS: Eine sehenswerte Schau der Dresdner Kamerageschichte bieten die Technischen Sammlungen der Stadt Dresden, welche im Ernemannturm, dem Wahrzeichen der bekanntesten Dresdner Kameras, residiert.