Meine Wand zu „SiebenWände-SiebenSichten“

Seit 10 Tagen hängt nun schon die Ausstellung in der blauenFABRIK in Dresden. Mit meinem Beitrag möchte ich auf verschiedene Materialitäten und der damit verbunden Wirkung einerseits  und auf die Grenzen des Mediums Aktfotografie andererseits eingehen. So finden sich im linken Rahmen sinnliche Alltagsszenen im engen Beschnitt! Nach rechts folgend dann der Versuch meinem eigentlich farbfreien Langzeitthema Infrarotfotografie durch Überlagerung mit einem Falschfarbthermografie und Leinwandprint eine zusätzliche visuelle Komponente zu geben. Mit den kleineren Formate in Alurahmen stelle ich erstmals Arbeiten der Serie: Silberschwarz, Leinenweiß und Wasserklar aus. Im folgenden klassischen Rahmen mit Passepartout findet sich eine Arbeit aus Brunnennymphen 2013 welche im Nachdunkeln zeigt, dass fotochemische Prozesse auch nach dem Verlassen des Labors weitergehen können und m.E. auch die Lebendigkeit eines fotografischen Bildes ausnmacht. Im die Wand beschließenden rechten Rahmen sind erstmals Bilder der Mittelformatschwarzweißserie: Nur eine Rolle öffentlich zu sehen in der ich Modelle (oft mit Jahren Abstand) noch einmal einlud um mit Ihren Aktbildern noch einmal in den offenen biografischen Dialog zu treten. In den ausgewählten Bildern durch Projektionen. Die parablau Ausstellung zeigt noch 6 weitere Sichten un ist bis zum 24.05. geöffnet

Meine Wand in der aktuellen Ausstellung in der blauenFABRIK

Meine Wand in der aktuellen Ausstellung in der blauenFABRIK

Aktausstellung: Sieben Wände – Sieben Sichten

Die Postkarte zur Ausstellung

Die Postkarte zur Ausstellung

Gestern eröffnete bei parablau in der blauenFABRIK die Aktfotoausstellung: Sieben Wände Sieben Sichten. Zur Einführung durfte ich einige Worte sagen:

Herzlich willkommen in der Blauen Fabrik! Die Infrarotaufnahme „Evil Queen above Decin“ empfing sie am Eingang und war auch schon einmal im Septemder 2016 teil der Eröffnungsausstellung hier am neuen Standort der Künstlervereinigung blaueFABRIK. Damals wurde ich mehrfach angesprochen, ob Akt überhaupt noch ein zeitgemäßes Genre der Fotografie ist! Brauchen wir heute noch Aktfotografie. Die Frage ist so alt wie das Medium, jedoch sind die Veränderungen der letzten Jahre besonders spannend!

Jedoch der Reihe nach nun ein paar persönliche Gedanken. Mich interessiert das Genre seit dem ich ernsthafter fotografiere und hab drei Bücher mitgebracht die mich persönlich geprägt haben.

  • Das bekannteste Aktlehrbuch der DDR … welches ich meiner Stadtteilbibliothek irgendwann abkaufte (Klaus Fischer: Fotograf und Modell)
  • Dann kam die Wende und Aktfotografie sollte auf einmal erfolgreich sein! (S. Pan A Wehrtmann: Erfolgreiche Aktfotografie) aber viel neues fand ich darin nicht.
  • 1993 waren beim fotografischen Abendstudium französische Autoren besonders gefragt und Lucien Clergue eröffnet sein Buch Practical Nude Photography mit dem Zitat „Nude photography is respect fort he human beeing. Once this principle has been accepted, the barriers fall and work can commence.“ Diese Sicht prägt mich noch heute!

Doch dann wurde irgendwann etwas anders. Dies bewog mich auf meinem Blog analogfotograf.de das folgende kurze Essay zu publizieren welches danach im Internet auf verschiedenen Kanälen diskutiert wurde:

Killt die Digitalisierung die Aktfotografie? (Oktober 29, 2015)

Zur Parablauaustellung im Simmelhochhaus im Herbst 2015 gab es dann die erste blaueSTUNDE die die Diskussion aus der Netzanonymität holte. Am Ende des Abends habe ich dann meine Eingangshypothese Die digitale Vernetzung killt das Aktfoto abgeschwächte zu Die digitale Verbreitung und die damit verbundene Gefahr der Verletzung von Persönlichkeitsrechten macht es Menschenbildern in der Kunstfotografie gerade schwer weiterentwickeln…dies sollte Ausgangspunkt für ein weiteres Podium sein!

Jetzt ergibt sich die Chance in dieser Ausstellung einen Einblick in die Themen Dresdner Fotografen zu geben, die sich nicht verstecken, sondern ab heute ihre Sichtweisen mit spannenden Serien, die nun greifbar an der Wand hängen, wirken, und sie als Betrachter erfassen wollen … zu diskutieren oder Sie einfach genießen oder entdecken zu lassen.

Zusammen gekommen ist vor nur 2 Wochen ein Kreis von Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Profession, die eint, dass Sie der Einladung auf einem thematischen Internetportal gefolgt sind und nun für fast drei Wochen diesen schönen Raum noch schöner machen! Danke noch mal! An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf die besondere Herausforderung hinweisen die auf der Karte angedeutet ist: Viele Bilder verlassen heute nicht mehr den Leuchttisch des Internets … denken Sie mal darüber nach wie viele Bilder Sie nur noch in der Brillanz eines selbstleuchtenden Displays wahrnehmen ohne das diese eine Haptik und Stofflichkeit bekommen und den unterschiedlichen Beleuchtungsverhältnissen eines Raumes ausgesetzt sind. Und wenn der Strom weg ist, ist das Bild weg! Nicht so mit den Bildern heute:

(Vorstellung der Beteiligten Fotografen: Steffen Drache, Georg Knobloch, Matthias Naumann, Dirk Roewert, Andreas Schmidt, Stefan Weißbach, Mario Uhlig)

Am 24. Mai schließt diese Schau mit einer Finissage, die noch einmal Raum geben soll das Thema über diesen Kreis hinaus durch Projektionen, Installationen, Performances und Diskussionen zu vertiefen. Das Programm hierfür ist noch nicht fix und alle Ideen können noch Ihren Platz finden.

Damit bin ich zurück am Eingangsbild „Evil Queen above Decin“ hat bis jetzt Häppchen und Sekt bewacht und freut sich auf Ihren Besuch. Die Ausstellung ist eröffnet!“

Während der Eröffnungsrede (Foto: Andreas Schmidt)

Während der Eröffnungsrede zu Sieben Wände Sieben Sichten  (Foto: Andreas Schmidt)

Porträt + Selfie= Superselfie…

…war der Titel des ersten halbtägigen Ferienworkshops den ich als Auftakt der pädagogischen Zusammenarbeit zwischen den Technischen Sammlungen Dresden und dem Forum für zeitgenössische Fotografie organisierte. Zehn Schüler im Alter von 12-14 Jahren kamen in den ehrwürdigen Ernemannturm um das kulturelle Phänomen Selfie in die eigenen Hände zu nehmen. Mit Jeanette stand mir eine erfahrene Co-Referentin zur Seite, die es immer wieder schaffte die von mir geplanten und vermittelten Inhalte auf die Teilnehmergruppe abzustimmen. Die Teilnehmer hatten bislang keine Fotokurse besucht und brachten für die Aufnahmen überwiegend ihre Smartphones mit. In der ersten Stunde stand das Thema (Selbst-)Porträt mit Schwerpunkt auf Gestaltung und Wirkung im Mittelpunkt. In der zweiten Stunde beschäftigten wir uns mit den optischen Prinzipien der fotografischen Aufnahme und der Nutzung dieser Prinzipien in der Porträtfotografie. Im abschließenden praktischen Teil entstanden Einzel- und Gruppenporträts der Teilnehmer, die jeder als Ausdruck auf Fotokarton im Format 15x20cm mit nach Hause nehmen konnte. Die vielfältigen Möglichkeiten in der Museumspädagogik der TSD geben hier Raum für weitere Vertiefungen des Kurses. Insgesamt war ich zufrieden mit diesem Auftakt und hoffe, dass die entstandenen Fotografien den Schülern noch lange Inspiration sind und die neuen Kompetenzen Lust auf weitere fotografische Projekte machen.

Der fotografische Februar

Der Leiter der TSD Roland Schwarz spricht zur Eröffnung

Der Leiter der TSD Roland Schwarz spricht zur Eröffnung

Vorgestern eröffnet in den Technischen Sammlungen Dresden die sehenswerte Ausstellung „Sonne auf Papier“, die sich der Wiederentdeckung alter fotografischer Techniken in der zeitgenössischen bildenden Kunst widmet. Das Dresdner Forum für zeitgenössische Fotografie hält dort am 26.02. dort seinen 9. fotografischen Salon ab und ab März gibt es Workshops zu verschiedenen klassischen Bildverfahren. Am gleichen Ort werde ich am 16.02. erstmals den Jugendworkshop: Porträt+ Selfie= Superselfie anbieten, worauf ich sehr gespannt bin.

Dieser Kurs beginnt mit den ästhetischen Grundlagen des (Selbst)Porträts und endet mit dem Wissen um aktuelle Trends 2017 und der Erarbeitung einer individuellen Bildsprache unter Ausnutzung der technischen Möglichkeiten. Dabei werden Verbreitungswege und Wirkungen kritisch diskutiert.

Portrait, dass ist das Stichwort für meine abschließende Empfehlung. Nach dem Auftakt im vergangen Jahr werden ab 02.03. erneut aktuelle Positionen der Porträtfotografie im Festspielhaus Hellerau und weiteren Galerien der Stadt gezeigt.

4 Nahseher in Dresden

Der neue Nahseher 3.0

Der neue Nahseher 3.0 (Album+MiniDisc)

Mit dem Ende der Schlafwagenära bei der Deutschen Bahn am vergangenen Wochenende habe ich nun den 3. Nahseher fertig gestellt. TRANSEUROPEEXPRESS kombiniert die Fotos einer Schlafwagenreise (NIKON F3 / TRI-X / HP5 / Belichtet ohne Zusatzlicht  und Ausbelichtet in voller Negativgröße ohne Beschnitt auf FOMASPEED vario) mit einer 20 minütigen Tondokumentation auf MiniDisc (dem letzten Tonformat, welches sich diskret ohne Computer schneiden lässt). Entstanden ist ein Album mit 40 Prints (20×30 cm) welches mit Kopfhören die Reise erlebbar macht. Bei ca. 30 Sekunden Betrachtungszeit pro Bild hat man genügend Ruhe, die einzelnen Details der Bilder bis zum letzten Silberkorn zu entdecken und auf sich wirken zu lassen. Öffentliche Präsentationen der Arbeit werde ich hier noch bekannt geben!

Zum Abschluss noch 3 Fotoaustellungsempfehlungen in Dresden:

  1. voll analog: Dabei gewesen – Fotografien aus der DDR-Zeit der ASA Gruppe Fotografie (Frank Höhler, Thomas Kleber, Georg Krause Jürgen Matschie) im Einkaufzentrum am Albertplatz
  2. Digital aber immer im Diskurs mit den bekannten Arbeiten ihres Manns: Die Selbständigen von Christine Starke im Raskolnikow, ihrem Atelier und weiteren Orten in der Dresdner Neustadt
  3. spannende Hybidarbeiten:  Aleksandra Śmigielska: Photographie zeigt zwei Serien der jungen polnischen Fotografin mit einer innovativen Sichtweise erstmals im Ausland im Rahmen von parablau in der blauenFABRIK.

PS: Alle genannten Ausstellungen sind Nahseher, da man hingehen muss und diese nicht über elektronische Abbilder im Netz wahrnehmen kann!

TRANSEUROPE Budapest Keleti im Vollmond mit EN Metropol (30x40 cm auf Kentmare Lustre Baryt)

Budapest Keleti im Vollmond mit EN Metropol (30×40 cm auf Kentmare Lustre Baryt)

Getestet: Cinestill 800Tungsten Film

Fotosession mit calendula auf cinestill in Leipzig 11/2016

Fotosession mit calendula auf cinestill in Leipzig 11/2016

Er lag schon einige Zeit bei mir im Kühlschrank und jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit diesen neuen Film über den schon recht viel geschrieben wurde selbst zu testen. Die Erwartungen waren groß, so soll er erstmals das 35mm Aufnahmematerial der Hollywoodstudios in eine handelsübliche Kleinbildpatrone bringen und damit:

  • Neueste Emulsionstechnologie (Hohe Empfindlichkeit & kleines Korn)
  • Einen echten Kunstlichtfilm mit ISO 800
  • Optimierte Eigenschaften für die Hybridverarbeitung (=Negativscan+ Digitale Endverarbeitung)

Dies machte mich sehr gespannt. In zwei Shootings in gemischten bis herausfordernden Lichtverhältnissen konnte der Film in einer Nikon F3 mit Nikkor 1,4/50 und SIGMA 3,5/14 zeigen ob er die hohen Erwartungen erfüllt. Dabei habe ich die mittenbetonte Messung der F3 nicht alterniert und den Film im Fachlabor FotoGörner in Dresden als C41 verarbeiten lassen. Die Bewertung beruhen auf Standardscans und 10×15 Prints. Für eine vertiefte Betrachtung werde ich noch einmal optische Abzüge sowie optimierte Scans herstellen.

Die Ergebnisse:

  1. Fotografieren mit dem Wissen, Kinofilm zu belichten macht großen Spass!
  2. Es wird durch LED und Energiesparlampen immer schwerer, echte Glühlichtbeleuchtung 3200K zu finden!
  3. Schärfe und Überblendverhalten sind beindruckend
  4. ISO500 ist wohl geeigneter die beworbene Eigenschaft der durchgezeichneten Schatten im Standard C41 Prozess wirklich zu erreichen.

    Vernissage von Michael Kral im Secret Desire in Dresden auf cinestill 11/2016

    Vernissage von Michael Kral im Secret Desire in Dresden auf cinestill 11/2016

Fotoschauen in Dresden, München und Wien

parr2

Nur noch bis 02.11. zu sehen: MAGNUM Fotograf Martin Parr in Wien

Man kann nicht behaupten, dass die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Fotografie in den großen und kleinen Galerien derzeit wenig Aufmerksamkeit bekommt. Hier meine aktuellen Empfehlungen:

LAST MINUTE: Wien, 03. Juni – 02. November 2016:
Martin Parr – A Photographic Journey
KUNST HAUS WIEN

Dresden, 07.Oktober 2016 – 18. November 2016:
„Berührungen“ – Werke von Jindřich Štreit und Svatopluk Klesnil.
blaueFABRIK

München,   ‐  FOTOGRAFIE HEUTE: DISTANT REALITIES
Pinakothek der Moderne 

und last but not least noch eine Überraschung in München, 29.09.2016 – 07.01.2017:

ALEXA MEADE: PREMIERES
Galerie INGO SEUFERT

Fotografie? Malerei? Performance?

 

Aktuelle Ausstellungen in Dresden

Online Galerie: Tisa in Infrarot

Online Galerie: Tisa in Infrarot

Ich freue mich im September in zwei Ausstellungen Bilder zeigen zu können:

Bereits am Freitag eröffnete parablau – to pick in den neuen Räumen der blauenFABRIK Dresden. Hier zeige ich Prints der Serie Sandsteinakt in Infrarot. Zur Infrarotfotografie mit FOVEON Chips habe ich ja schon einiges geschrieben. Bislang hatte ich mich wenig mit

digitaler Nachbearbeitung beschäftigte, wurde ich vom jetzt kostenfrei von Google zur Verfügung gestellten Tool SilverEFEX überzeugt, welches die Infraroteffekte noch einmal deutlicher herausarbeiten kann. Die gesamte 2016er Serie Tisa in Infrarot findet Ihr jetzt auch in meiner Onlinegalerie!

Am kommenden Dienstag eröffnet 20 Uhr im Atelier Starke die Ausstellung Duett Duell zu der ich herzlich einlade… Wie sich die zusammengelosten Paare des Forums für Zeitgenössische Fotografie in einem Rahmen präsentieren werde ich an dieser Stelle am Mittwoch schreiben! Vorab schon mal: Thomas Bachler und Ich zeigen unseren Rahmen unter dem Titel: Polaroid trifft ILFOCHROME 

Letzter Versuch: Ilfochrome direkt

Mentor & Sinar einträchtig im Studio

Mentor & Sinar einträchtig im Studio

Seit 20 Jahren versuche ich immer mal wieder diese Technik durch Direktbelichtung des Umkehrmaterials (welches ursprünglich mal zur Ausbelichtung von Dias erfunden wurde) in der Plattenkamera lebendig zu halten. Vor 5 Jahren wurde das Verfahren von Ilford eingestellt und keine Papiere und Verarbeitungschemie mehr hergestellt. Jetzt also der letzte Versuch mit altem Papier und einem bislang nicht angerissenem Chemiekit P30 direkte Farbunikate herzustellen. Stand mir bisher hierfür nur meine

Es ist angerührt

Es ist angerührt

eigene 13x18cm Mentor mit Porträtobjektiv zur Verfügung habe ich für diesen Versuch erstmals eine 8×10“ (20x25cm) Sinar mit 240mm Normalbrennweite von Jürgen Jeibmann gestellt bekommen … Danke schon mal vorab! In den nächsten Tagen hoffe ich hier erste Ergebnisse präsentieren zu können… seid gespannt!

22.08. UPDATE!
Ja es entstehen Bilder! Die 1991 abgelaufene Papiercharge bringt leider keine Ergebnisse mehr! Nun liegt die Hoffnung auf 2010 abgelaufenem Papier welches bei den gestrign Tests mit extrem geringer Empfindlichkeit (f8 bei 2sec in praller Sonne) trotzdem noch farbige Bilder erzeugte.

02.09. UPDATE!

Mattscheibenträger

Es war ein erhebendes Gefühl diese Schild abzuknoten! „Mattscheibenträger“

Nach 4 Bildversuchen für die Ausstellung Duell-Duett war der Vorrat an 8×10″ Material aufgebracht, jedoch mein Enthusiasmus noch nicht! FotoGörner gibt mir nun die Möglichkeit auch die letzten 13 Blätter 18x24cm zu belichten. Hierzu habe ich eine fabrikneue Mentor Panorama zur Verfügung gestellt bekommen, welche heute erstmals aus Ihrer Originalverpackung entnommen und aufgebaut wurde!

04.11. UPDATE!

OVER & OUT! Die letzten Bögen 18x24cm sind belichtet! Die letzten Tropfen Chemie werde ich noch in einigen 13x18cm Versuchen verbrauchen und dann wird dieses Verfahren wohl auch bei mir Geschichte sein! Leider war der Prozess nicht mehr wirklich definiert zu kontrollieren und so blieben die letzten Aufnahmen alle konzeptioneller/experimenteller Art aber waren eine tolle Erfahrung zu erkennen, wie in den Anfangsjahren der Fotografie bei der Bildentstehung jeder einzelnen Platte mitgefiebert wurde. Das Arbeiten mit der Fachkamera zeigte mir einmal mehr, wie sich die Zeitgenössische Fotografie mit der Limits der parallelen optischen Bank abgefunden hat ohne das Gesamtpotenzial von Shift und Tilt bei der Bildgestaltung je erkennen zu dürfen!

Ausstellung brachland noch bis 02.07. in Pirna

Impressionen von der Vernissage vor zwei Wochen

pirna_bild

Ich bin mit der Installation Digitales Brachland vs. Belebter Sandstein beteiligt!

Die Ausstellung endet mit einer Finissage zum Tag der Kunst in Pirna! Das Uniwerk veröffentlichte folgende Einladung:

ab 11.oo Uhr Ausstellung geöffnet
15.oo Uhr Poetische Bühne mit Constance Böckmann, Carla Schwiegk und Marvin Neidhardt
16.oo Uhr Poetische Bühne mit Gregor Kunz und Uwe Hübner
18.oo Uhr Kühle Getränke und anregende Gespräche bei guter Musik vom Plattenteller – Ausklang TdK
20.3o Uhr Finissage BRACHLAND mit Livemusik
21.3o Uhr interaktive Performance „Waldmeisterschattenbar“ von Georg Knobloch, Conny Köckritz und Echofreak

Wir bedanken uns ganz herzlich bei all unseren Freunden, Förderen und Sponsoren, der Stadt Pirna, unseren tollen Nachbarn sowie allen, die das BRACHLAND bearbeitet haben!