Ausstellung brachland noch bis 02.07. in Pirna

Impressionen von der Vernissage vor zwei Wochen

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Ich bin mit der Installation Digitales Brachland vs. Belebter Sandstein beteiligt!

Die Ausstellung endet mit einer Finissage zum Tag der Kunst in Pirna! Das Uniwerk veröffentlichte folgende Einladung:

ab 11.oo Uhr Ausstellung geöffnet
15.oo Uhr Poetische Bühne mit Constance Böckmann, Carla Schwiegk und Marvin Neidhardt
16.oo Uhr Poetische Bühne mit Gregor Kunz und Uwe Hübner
18.oo Uhr Kühle Getränke und anregende Gespräche bei guter Musik vom Plattenteller – Ausklang TdK
20.3o Uhr Finissage BRACHLAND mit Livemusik
21.3o Uhr interaktive Performance „Waldmeisterschattenbar“ von Georg Knobloch, Conny Köckritz und Echofreak

Wir bedanken uns ganz herzlich bei all unseren Freunden, Förderen und Sponsoren, der Stadt Pirna, unseren tollen Nachbarn sowie allen, die das BRACHLAND bearbeitet haben!

Ab 8.4. in Berlin Der Nahseher in der Galerie Vinogradov

In der kommenden Woche stellen 8 Künstler der Ausstellungsreihe parablau gemeinsam in der Galerie Vinogradov in Berlin aus. Ich werde auf dem Nahseher 2.0 einen Querschnitt analoger Aktfotografien der vergangenen 15 Jahre zeigen. Dieser Beitrag steht im Kontext meiner Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Genre der Aktfotografie, die sich weiter verändern wird.

Spannend zu verfolgen finde ich zum Beispiel diesen Ansatz (Huffington Post)

Die Belebung klassischer Motive als neue Kunstform

Die Belebung klassischer Motive als neue Kunstform

Kalenderverkauf Sandsteinakt

In diesem Jahr hat sich endlich die Chance ergeben, drei Leidenschaften in einem Kalender: SANDSTEINAKT 2016 zu verknüpfen.

  1. Die Liebe zur sächsischen Felsenlandschaft und der Kletterei
  2. Die Lust, der Schönheit des menschlichen Körpers immer neue Facetten in der Fotografie abzugewinnen und
  3. spezielle fotografische Technologien zu erkunden.

Kalender Sandsteinakt 2016Mit den Fotosessions rund um Bastei und Babarine erscheinen bekannte Landschaften im neuen infraroten Licht. Ohne den hohen Einsatz der kletternden Modelle hätte das ganze Projekt nicht gelingen können! Vielen Dank!
Die Printedition ist auf 50 signierte Exemplare im Format 13×21 cm limitiert und ist an folgenden Orten zum Preis von € 25,-€ erhältlich:

  • in der Galerie www.kunstunderos.de auf der Hauptstr. 15 in Dresden-Neustadt
  • Während der öffnungzeiten der temporären Galerie parablau im Einkaufszentrum am Albertplatz oder
  • per Kontaktformular auf dieser Seite (Postversand zzgl. € 3,-)

Experiment blaue Stunde ist gelungen …

…aber wie immer im Leben mit Luft nach oben!

Georg Knobloch

Georg Knoblochs Ausstellungsergänzung

Das Format parablaus blaue stunde bot die kurzfristige Chance mit Dresdner Aktfotografen ins Gespräch zu ihrem aktuellen Schaffen und der Zukunft des Mediums zu kommen. Dass das Interesse da ist, zeigt beispielsweise wie viele der angeschriebenen Fotografen bedauerten, am Vorabend des ersten Advents leider schon verplant zu sein. Dass ein Teil meiner Hypothese: Die Digitalisierung killt die Aktfotografie zutrifft, tritt in weiteren Absagebegründungen zu Tage: „Ich habe keine großen Prints“ oder „Ich habe nichts zum projizieren, da alles im Netz zu sehen ist“ Am Ende beteiligten sich Hainer Michael und Matthias Naumann aktiv an diesem Experiment und sicher noch der eine oder andere Fotograf passiv im Publikum. Alle drei Vorträge einte, dass sich alle Beteiligten als aktive Amateure bereits über 10 Jahre mit dem Medium beschäftigen, Ausstellungserfahrung mitbringen und das Genre Akt für lebendig halten. Unterschiede bestehen natürlich im künstlerischen Ausdruck und in den technisch-gestalterischen Ansätzen.

Hainer Michael im Gespräch

Hainer Michael im Gespräch

Hainer Michael wählte für sein präsentiertes Ausstellungsprojekt das Thema Weiblichkeit, wobei es Ihm darum geht bei jedem Model die Schönheit ihres Körpers individuell herauszuarbeiten. Dabei arbeitet er digital im kleinen Studio überwiegend mit Frauen die erstmals vor der Kamera stehen.

 

 

Matthias Naumanns Ausstellungsergänzung

Matthias Naumanns Ausstellungsergänzung

Matthias Naumann stellte seine Präsentation unter den Titel Beziehungen. So zeigen seine Bilder oft mehrere Personen beider Geschlechter bzw. die gleiche Person in Beziehung mit Dingen/Orten bzw. in Form von Doppelbelichtungen mit sich selbst. Er hat vor einigen Jahren dem Studio den Rücken gekehrt und arbeitet nun digital vor Ort oder in der Natur.

 

Ich stellte meine aktuellen Arbeitsweisen: analoge und infrarote Aufnahmen, gekoppelt mit speziellen chemischen Ausarbeitungsverfahren (z.B. Cyanotypien) in den Mittelpunkt. Dabei ging es mir darum zu zeigen, dass in einer ansonsten cleanen Digitalwelt das Unbestimmte die Schönheit ausmacht, die man vorher nicht planen kann. Konkret stellte ich die Jahresprojekte vor, die sich in den Kalendereditionen manifestieren (aktuell: SANDSTEINAKT 2016 in Infrarot). Danach gab ich Einblick in das Langzeitprojekt Nur eine Rolle. Hier spreche ich Frauen an, die in den vergangenen 20 Jahren schon eimal für mich Modell gestanden haben und bitte diese noch einmal mit diesen alten Bildern in Beziehung zu treten. In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum trat zu Tage dass Onlineverbreitung von Bildern vor allem ein Thema der Persönlichkeitsrechte darstellt die die Streetfotografie nicht minder betrifft als die Aktfotografie. Hainer Michael brachte es mit den Worten auf den Punkt „Wenn du alle Regelungen einhalten willst, müsstest Du Deine Kamera sofort wegschmeißen“

Am Ende des Abends möchte ich meine bereits am 30.10. auf: Die digitale Vernetzung killt das Aktfoto abgeschwächte Eingangshypothese zu Die digitale Verbreitung und die damit verbundene Gefahr der Verletzung von Persönlichkeitsrechten macht es Menschenbildern in der Kunstfotografie gerade schwer weiterentwickeln…dies sollte Ausgangspunkt für ein weiteres Podium sein!

facebookdiskussion vom Oktober zum Thema

facebookdiskussion vom Oktober zum Thema

28.11. parablau läd zur blauen Stunde – AKTFOTOGRAFIE

bs_webIm Rahmen der am Montag eröffnenden Ausstellung: {parablau} ist mal nebenan öffnet am 28.11. der Open Art Space – Aktfotogafie. Hierzu sind alle Fotografen und Interessierte eingeladen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Ausstellung, Screenings und das abschließende Podium werden die Möglichkeit geben, sich mit den aktuellen Trends und Positionen des Mediums auseinandersetzten. Das OPEN Format ist hierbei wörtlich gemeint. Bislang gibt es zum Rahmen keinen Inhalt. Jeder kann sich einbringen und keine Meinung ist unerwünscht oder kein Beitrag zu klein ganz im Sinne von Picassos:
Wenn ich wüsste, dass es Kunst ist würde ich es für mich behalten“ 
Die Spielregeln:
  • AUSSTELLUNG 18-22 Uhr zu besichtigen. Aufbau ab 17 Uhr. Der Ausstellungsraum bietet verschiedene Bereiche, die durch weitere Bilder ergänzt werden können. Die Bilder müssen leg- oder stellbar mitgebracht werden da wenige Hängungsmöglichkeiten vorhanden sind. 22 Uhr muss die Ausstellung wieder abgebaut sein.
  • SCREENINGS 19-21 Uhr. 8 aktuelle Positionen der Aktfotografie werden in der Ausstellungsecke von analogfotograf vorgestellt. (DIA oder Beamer 1024×768 (VGA/DVI) stehen zur Verfügung. Jeder Fotograf bekommt 15min aktuelle Arbeiten vorzustellen) Anmeldungen laufen über dieses Kontaktformular und alle Beiträge werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Sollten es mehr Interessenten geben gibt es eine Warteliste.
  • PODIUM 21-22 Uhr. Als Gastgeber freue ich mich auf Diskutanten, die sich mit meiner Hypothese: Killt die Digitalisierung die Aktfotografie?  auseinandersetzten wollen. Hierbei freue ich mich auf Zusendung einer kurzen Position und den Hinweis ob die Meinung eine Privatmeinung, Institutionsmeinung oder wissenschaftliche Position ist.

Bitte teilt dieses Angebot in Eueren Netzwerken und überlegt schnell, ob Ihr bei diesem Experiment dabei sein wollt!

Killt die Digitalisierung die Aktfotografie?

Irgendwie schwante es mir schon seit ein paar Jahren und nun wird es immer deutlicher. Ein wichtiges Kunstgenre der Menschheit erfährt seine nächste Evolution. Nach einem Boom in den 1990er Jahren wo Darstellungen, die in weiten Teilen der Welt als pornografisch galten, die Galerien und Kunsthallen füllten begann sich zur Jahrtausendwende  der unbekleidete Körper aus der zeitgenössischen Hochkunst zu verabschieden. Dafür wird der, zu dieser Zeit einsetzende, Internetboom in Privathaushalten zu einem beachtlichen Teil auf die Verfügbarkeit von erotischem Bildmaterial zurückgeführt. Für den Fotografen stellten sich jetzt Fragen:

  • Was will ich mit meinen Bildern noch aussagen und
  • was will ich im Betrachter evozieren und
  • wie präsentiere ich die Ergebnisse, damit diese sich nicht im Netz verselbständigen.

Jetzt, 10 Jahre später, bietet sich folgendes Bild: Das Netz ist voll von Bildersammlungen jeder Qualität, jedoch sieht man nahezu keinen Akt mehr ausgestellt an einer Galeriewand oder in Bildbänden, die in normalen Buchhandlungen angeboten werden. Einen konsequenten, diesen Text letztendlich herausfordernden, Schritt ging der US Playboy, der ab dem kommenden März keine Aktfotostrecken mehr veröffentlicht:

„Heute reicht ein Mausklick, um sich jeden nur vorstellbaren sexuellen Akt im Internet herunterzuladen“, Scott Flanders CEO Playboy

Marilyn Monroe im ersten Playboy 1953

Marilyn Monroe im ersten Playboy 1953

Besonders interessant in diesem Zusammenhang sind die Fragen die nicht nicht nur ein Model an mich als Fotografen stellte: „Können wir auch ein paar Bilder wie im Playboy machen?“ Damit hat das Medium offensichtlich eine Bildästhetik geprägt, die vielen Menschen als angenehm und schön gilt. Durch die Digitalisierung unseres Bildkonsums wurde möglicherweise etwas intimes, inspirierendes der Beliebigkeit geopfert oder aus Angst vor Blosstellung gleich gar nicht mehr in den individuellen Möglichkeitsrahmen der Ausdrucksformen von Fotografen und deren Modellen aufgenommen. Ich bin gespannt auf die nächsten Jahre!

25.09. 19:00 PRIEßNIXEN Reloaded

Eine interaktive Projektion mit Analogfotografien von 2011 und 8 variablen Tonkanälen. (im Rahmen des Neustadt Art Festivals 2015)

Erste Cyanotypie!

Erste Cyanotypie!

Vor vier Jahren suchte der Analogfotograf Georg Knobloch nach den sagenumwobenen Wesen entlang Dresdens zweitwichtigster Wasserader. 22 Bilder gelangten im Herbst 2011 an die Öffentlichkeit des an der Prießnitz gelegenen Gasthauses Oostende. Über hundert weitere Bilder des Zyklusses wurden bisher nicht öffentlich gezeigt. Mit PRIEßNIXEN Reloaded gibt es am 25.09. die einmalige Chance, diese Bilder am Ufer der Prießnitz zu sehen. Die Performance beginnt mit dem Entwicklen von Cyanotypien im Wasser der Prießnitz. In der anschließenen Videoperformance wird ein 16minütiger Loop aller Fotos mit einer vom Betrachter individuell zusammenzustellenden Soundcollage kombiniert. So wie die Bilder analog erzeugt worden sind, sind auch die Töne diskret auf MiniDisc gebannt oder werden live erzeugt. Auf den verschiedenen Tonkanälen finden sich neben Geräuschen von der Quelle bis zur Mündung, der Originaleinführungstext der Ausstellung, Wissenswertes über den Fluss, zeitgenössische Interpretationen von Händels Wassermusik und Smetanas Moldau. Je nach Geschmack lassen sich die Livetöne des Flusses oder live eingespielte Instrumente dazu mischen und durch einen Effektkanal verfremden.

analoges Panoramabild mit Horizont 202 (2014)

analoges Panoramabild vom Veranstaltungsort mit Horizont 202 (2014)

Springbrunnen sprudeln wieder!

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Vor drei Jahren widmete ich ein Sommerkalenderprojekt den Dresdner Brunnennymphen. Seit ein paar Tagen sprudelt und leuchtet es wieder an vielen Stellen in der Stadt. Wasserspiele und Springbrunnen sind fotografische Herausforderungen, die das Verständnis für fotografische Grundprinzipien gut schulen, da man … Weiterlesen

Ausschreibung Kalender 2016

UIAA3+ aus Prießnixen 2011

UIAA3+ aus Prießnixen 2011

Nach dem 2015er Studiokalender Blüten der Saison plane ich für 2016 wieder einen Outdooraktkalender. Das Setting ist die Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. Die Technik wie gewohnt: analoges Schwarz Weiß und Infrarot. Hierfür suche ich sportliche Models (ideal mit Klettererfahrung).  Für die Fotos, die zwischen Mai und September geplant sind, sind Wetterlagen mit Wolken vor blauem Himmel besonders geeignet. Diese lassen sich jedoch nur maximal 2 Tage im voraus absehen. Wer als Model Interesse hat, bei diesem Projekt mitzuwirken und 50€ pro kurzfristigen Shooting verdienen möchte bewirbt sich am Besten mit Verfügbarkeit und Telefonnummer. Zu den dann vereinbarten Shootings würde ich mit dem Auto im Raum Dresden/Pirna abholen und zurück bringen. Ein stilistisch vergleichbares Projekt gibt es bereits in den USA: Stone Nudes

Ausstellung Erotischer Advent eröffnet!

Blick in die Galerie Kunst und Eros 25.11.2014

Blick in die Galerie Kunst und Eros 25.11.2014

… seit gestern sind in der Weihnachtsausstellung in der Galerie Kunst und Eros erneut fünf Fotos von mir zu sehen. Diese stammen aus dem diesjährigen Kalenderprojekt  Blüten der Saison und sind Handabzüge vom Mittelformat im Format 24x30cm. Die Galerie freut sich auf Euren Besuch (Dort gibt es auch exklusiv den Kalender) und ich freu mich auf Eure Meinung zu den Bildern!